Die 1977 gegründete Plasmor-Werft hat sich als einer der wichtigsten Hersteller von Seekajaks und kleinen, transportablen Segelbooten in Frankreich etabliert. Zu ihren bekanntesten Kreationen zählt die Skellig-Segelbootreihe, die sich durch ihr traditionelles Design und ihre einfache Handhabung auszeichnet und sowohl Küstensegler als auch Liebhaber von Wasserreisen anspricht.
Die Plasmor-Werft wurde geboren
Ende der 1970er-Jahre erlebte der Freizeitbootsport in Frankreich einen regelrechten Boom, verbunden mit einer steigenden Nachfrage nach zugänglichen und vielseitigen Booten. In diesem Kontext wurde 1977 Plasmor gegründet, mit dem Ziel, Boote für Ausflüge auf dem Wasser und Erkundungstouren entlang der Küste zu entwickeln. Die Gründer, selbst begeisterte Segler, legten Wert auf die Einfachheit, Robustheit und Sicherheit ihrer Boote – Werte, die zum Kern der Unternehmensidentität werden sollten.
1981 brachte Plasmor mit dem Catchiky das erste moderne französische Seekajak auf den Markt und markierte damit einen Meilenstein in der Geschichte der Werft. Diese Innovation unterstrich das Engagement des Unternehmens, Produkte anzubieten, die auf die Bedürfnisse von Paddlern zugeschnitten sind, und trug gleichzeitig zur Entwicklung des Seekajakfahrens in Frankreich bei.
Wichtige Momente in der Geschichte der Baustelle
Über Jahrzehnte hinweg hat Plasmor seine Produktion durch Innovationen und Diversifizierungen den Erwartungen von Wassersportbegeisterten gerecht werden wollen. 1992 brachte die Werft die Belouga auf den Markt, das erste stabile Seekajak, das sich schnell zu einem Maßstab für Wassersportler entwickelte.
Im Jahr 2001 erweiterte Plasmor sein Angebot mit der Einführung der Skellig 1, seinem ersten transportablen Segelboot. Dieses Modell war dank seines eleganten Designs und seiner einfachen Handhabung sofort ein Erfolg und ebnete den Weg für eine Reihe von Segelbooten, die sich für Küstenfahrten und Angeltouren eignen.
Im Oktober 2018 geriet die Werft jedoch in finanzielle Schwierigkeiten und meldete Insolvenz an. Trotz eines Übernahmeversuchs durch eine Kundengruppe stellte das Unternehmen den Betrieb vorübergehend ein.
Schließlich übernahm im Mai 2019 Thomas Neveux, ein ehemaliger Mitarbeiter von Plasmor, die Leitung des Unternehmens, brachte neue Energie ein und führte die Expertise der Werft fort.
Die Baustelle heute
Seit der Übernahme fertigt Plasmor seine Boote weiterhin in der Bretagne, in einer 690 m² großen Werkstatt in Bains-sur-Oust. Das Unternehmen setzt auf handwerkliche Fertigung und legt Wert auf Qualität und die individuelle Anpassung jedes Bootes. Insbesondere die Skellig-Segelboote erfreuen sich wieder wachsender Beliebtheit; mit rund zehn verkauften Einheiten im Jahr 2023 unterstreicht dies den guten Ruf der Werft im Markt für Freizeitboote.
Plasmor zeichnet sich durch sein Engagement für umweltfreundliches und barrierefreies Segeln aus. Im Jahr 2022 brachte die Werft die Gavrinis auf den Markt, ein Beiboot, das speziell für Menschen mit eingeschränkter Mobilität konzipiert wurde und damit ihren Innovationsgeist unterstreicht, ohne dabei ihre Kernwerte zu verleugnen.
Die beliebtesten Modelle der Plasmor-Werft
- Skellig 1 (2001): Erstes Segelboot der Werft, konzipiert für Küstenfahrten.
- Skellig 1.4 Kleines Familiensegelboot, ideal für Tagesausflüge entlang der Küste, in Buchten, auf Seen oder Flüssen.
- Skellig 3 Schaluppe Transportierbares Segelboot mit Kabine und zwei Kojen, geeignet für mehrtägige Wasserausflüge.
- Skellig 5 Inspiriert von der Skellig 3 bietet dieses Modell eine geräumigere Kabine mit drei Erwachsenenkojen und einer Kinderkoje, einen Küchenbereich und eine Chemietoilette – ideal für Küstenfahrten und Familienurlaube.
Jedes dieser Modelle spiegelt Plasmors Engagement wider, Boote anzubieten, die Tradition, Sicherheit und Fahrvergnügen vereinen und den Bedürfnissen von Bootsbegeisterten auf der Suche nach Abenteuer und Entdeckungen gerecht werden.