Die Class40 ist der dynamische Hochseeregatta-Verband. Eine internationale Klasse mit zahlreichen Segelbooten und talentierten Skippern.
Der Class40-Verband vereint die Skipper der Class40-Boote sowie die Personen, die an der Entwicklung dieser Yachten beteiligt sind.
Die Class40 ist ein Einrumpf-Hochsee-Segelboot. Diese Boote haben ein Regatta-Programm für Küsten- und Hochseerennen. Ihre Länge ist auf 40 Fuß (12,18 m) reglementiert. Diese immer aktivere Klasse erfreut sich wachsender Beliebtheit bei Skippern, Sponsoren und dem Publikum.
Die Regatten werden immer zahlreicher und internationaler, darunter der Grand Prix Guyader, die Route du Rhum, die Transat Jacques Vabre, die Normandy Channel Race, die Rolex Fastnet und weitere.
Professionelle und Amateur-Skipper
Das Ziel der Class40 ist es, erfahrene Amateursegler und professionelle Skipper in einem Programm aus Küsten- und Hochseerennen zu vereinen. Der Reiz dieser Klasse liegt darin, dass sie das Segeln mit einem geringeren Budget als die IMOCA-Klasse ermöglicht – dank ihrer Einfachheit und der strengen Vermessungsvorschriften.

Schon vor ihrer Gründung im Jahr 2004 dachten Architekten, Segler und Werftverantwortliche über ein 40-Fuß-Boot für Hochseerennen nach. Der Geist war: halb Serien-Mini, halb 60-Fuß-Ozeanrennyacht.

2004 entwickelte der Journalist und Skipper Patrice Carpentier die Vermessungsvorschrift der Class40. Er umgab sich mit dem Skipper Michel Mirabel, Christian Bouroullec, dem Leiter der Werft Structures, und Pascal Jamet, dem CEO von Volvo und Segelbegeisterten. Gemeinsam gründeten sie den Verband „Class40“.
Eine Class40 auf dem Vormarsch
Auf der Pariser Bootsmesse 2005 wurden die Class40-Vermessungsvorschrift und die Grundzüge dieser neuen Hochseerennserie offiziell vorgestellt, zusammen mit einem Sportprogramm, dessen Höhepunkt die Route du Rhum 2006 war. Der Erfolg stellte sich mit dem Stapellauf der Pogo 40, Jumbo 40 und später der Akilaria sowie Prototypen ein. Renommierte Skipper übernahmen diese 40-Fuß-Boote – entweder als Sprungbrett vor dem Wechsel in die IMOCA-Klasse, wie Maxime Sorel, oder als Endziel. Andere machten hier einen erfolgreichen Zwischenstopp, wie Yoann Richomme; wieder andere bauten hier ihre Karriere auf.
Zweifellos gut geboren und nun fest im Hochseerennsport verankert, hat die Class40 ihre erste Wette gewonnen. Nun gilt es für sie, die richtige Balance zwischen Leistung und Zugänglichkeit zu finden – zwischen „Pro“-Budgets und bescheidenen Budgets, zwischen extremen Hochseerennen und „Grand Prix“-Veranstaltungen, die für alle offen sind…
Die Class40 geht ihren Weg weiter. Es liegt an ihr, die richtigen taktischen Entscheidungen zu treffen – jene, die es den Seeleuten ermöglichen, ihre Träume zu verwirklichen, ganz einfach.