Nach einem Jahr 2024, in dem über 55.000 Seemeilen zurückgelegt wurden, bereitet sich der Maxi-Trimaran Sodebo Ultim 3 darauf vor, wieder in See zu stechen. Ab Juni 2025 wird der in der Ultim-Klasse engagierte Trimaran eine kurze, aber strategische Saison bestreiten, die auf die Doppelsegelung und die Weitergabe zwischen den Generationen von Seglern ausgerichtet ist.
Wichtige Punkte
- Drei große Rennen auf dem Programm, darunter die Transat Le Havre – Fort-de-France
- Eine Crew, die sich um Thomas Coville formiert, mit einem erfahrenen Hauptduo
- Ein technischer Optimierungsauftrag, der im Frühling abgeschlossen wurde
- Eine Sommertournee zur Begegnung mit der Öffentlichkeit in den Atlantikhäfen
- Eine starke Logik der Weitergabe und des Teilens im Rahmen eines nachhaltigen Projekts
Ein konzentriertes, hochintensives Sportprogramm
Die Saison 2025 von Sodebo Ultim 3 dreht sich um drei große Wettbewerbe:
Sportliche Termine 2025
| Veranstaltung | Datum | Format | Start – Ziel |
|---|---|---|---|
| Rolex Fastnet Race | 26. Juli | Crew | Cowes – Cherbourg-en-Cotentin |
| 24H Ultim | 25. bis 28. September | Doppel | Lorient (Rundkurs) |
| Transat Café l’Or | 26. Oktober | Doppel | Le Havre – Fort-de-France (Martinique) |
Diese drei Wettbewerbe ermöglichen es dem Trimaran, Crew- und Doppelsegeln zu kombinieren und sich gleichzeitig auf die kommenden transatlantischen Herausforderungen vorzubereiten. Die Herausforderung ist klar: die Synergie an Bord zu verfeinern, das Boot zu optimieren und sich mit den anderen Spitzenbooten der Ultim-Klasse (SVR-Lazartigue, Banque Populaire XI, Actual Ultim…) zu messen.
Eine stabile und ergänzende Crew
Thomas Coville, der ikonische Skipper des Projekts seit dessen Gründung, bildet in diesem Jahr ein Team mit zwei Seglern, die an seiner Seite ausgebildet wurden.
Die Crew-Mitglieder 2025
- Thomas Coville (56 Jahre) – Hauptskipper, Weltrekordhalter für die Einhand-Weltumsegelung (2016), historische Figur des Sodebo-Teams.
- Benjamin Schwartz (37 Jahre) – Offizieller Co-Skipper. Ehemaliges Mitglied des französischen Hochseerenn-Teams, sehr aktiv in den Figaro- und Imoca-Kreisen.
- Léonard Legrand (31 Jahre) – Ersatz-Co-Skipper, Bordingenieur. Seit 2016 intern bei Sodebo ausgebildet.
Diese Saison markiert eine Kontinuität im Willen zur Weitergabe, der Thomas Coville am Herzen liegt und in der Tradition seines Mentors, Laurent Bourgnon, steht. Das Duo Coville-Schwartz funktioniert seit dem Jules Verne Trophy 2024, während Léonard Legrand einen schrittweisen Kompetenzaufbau sicherstellt.
Wichtige technische Weiterentwicklungen am Trimaran

Für die Saison wurde Sodebo Ultim 3 von einem umfangreichen Winterauftrag profitiert. Ziel: die Leistung in den Schlüsselbereichen Hydrodynamik, Aerodynamik und Steuerung zu steigern.
Durchgeführte Arbeiten:
- Optimierung der Foils und Ruder
- Teilweise Überarbeitung der tragenden Flächen
- Vertiefte Arbeit an der globalen Aerodynamik
- Stärkung der Architektur für Datenerfassung und -analyse
Diese Modernisierung ist Teil einer Logik des „erweiterten Segelns“, in einer Zeit, in der digitale Simulatoren und Datenverarbeitung zu Schlüsselwerkzeugen im Hochseerennsport werden.
Eine öffentliche Tournee vor dem Startschuss
Vor der Wiederaufnahme der Wettbewerbe wird der Trimaran eine Mini-Tournee an der Atlantikküste durchführen, mit mehreren öffentlichen Zwischenstopps.
Tournee Sodebo Ultim 3 – Juni 2025
| Stadt | Präsenzdaten | Ort |
|---|---|---|
| La Rochelle | 13. – 20. Juni | Hafen Les Minimes |
| Arcachon | 20. – 25. Juni | Sportboothafen |
| Bayonne | 26. – 29. Juni | Kai Edmond Foy |
| Cherbourg | 29. Juli – 31. Juli (nach dem Fastnet) | Sportboothafen |
Diese Zwischenstopps bieten die Gelegenheit, das Boot Tausenden von Besuchern durch Kai-Besichtigungen und Vorführungen auf See näher zu bringen. Dieser offene Ansatz bleibt ein Markenzeichen der Sodebo-Kommunikation.
Ein Team, das seinen Werten treu bleibt: Weitergabe, Innovation, Leistung

Seit über 25 Jahren hat sich Sodebo als unverzichtbarer Akteur im Hochseerennsport etabliert. Das Projekt Ultim 3 verkörpert diesen langfristigen Ehrgeiz: den Trimaran nicht nur als Wettkampfplattform, sondern auch als Innovationslabor und Ort der menschlichen Wertschätzung zu nutzen.
Wie Thomas Coville betont:
„Was wir aufbauen, ist nicht nur ein leistungsfähiges Boot. Es ist ein Lebensprojekt, ein Raum der Weitergabe.“