Der Feeling 920 ist zweifellos einer der besten Segelboote seiner Generation. Ein Kreuzeryacht, das immer noch mithalten kann und sich an viele Programme anpassen lässt.
In den 80er Jahren kamen zahlreiche 9-Meter-Segelboote auf den Markt. Diese Boote sind heute wegen ihrer seemännischen Qualitäten und ihrer Bauweise sehr gefragt. Unter den Kreuzeryachten, die diese Generation geprägt haben, sticht der Feeling 920 hervor. Viele betrachten ihn als einen der besten 9-Meter-Segelboote seiner Zeit. Er wurde zwischen 1982 und 1987 in 480 Exemplaren gebaut. 1986 erschien eine Version mit Kimmkiel, die Feeling 960 genannt wurde.
Feeling 920, zwei große Namen der Freizeitschifffahrt

Der Erfolg des Feeling 920 liegt darin, dass er von zwei großen Namen stammt. Die Werft Kirié genoss damals einen hervorragenden Ruf für die Qualität ihrer Konstruktionen und Verarbeitungen. Die Werft baute sich in den 80er Jahren bis in die 2000er Jahre, als sie geschlossen wurde, einen exzellenten Ruf auf – von Angel- und Spazierbooten bis hin zu Kreuzeryachten. Ihr Name war stets eine Referenz, mit Modellen, die zu Ikonen wurden, wie der Feeling 1090, der Feeling 29 (ehemals Kelt 850), der Feeling 32 und natürlich der Feeling 920.
Die Konstruktion des Feeling 920 ist makellos, genau wie seine Verarbeitung. Gleichzeitig gehört sein Rumpf zu den besten seiner Generation. Und wie könnte es anders sein mit einer Signatur wie Philippe Harlé. Der Architekt zählt zu den besten seiner Generation. Man sagt, Philippe Harlé habe nie ein schlechtes Boot entworfen. Zu seinen Werken gehören Boote wie der Muscadet, der Sangria, der Aquila, der Fantasia, der Tonic 23 – die Liste ist sehr, sehr lang.
Die Kombination aus Werft und Architekt garantiert ein gutes Boot.
Ein sicheres und angenehmes Segelboot auf See

Der Feeling 920 gehört zur Kategorie der Kreuzeryachten. Er ist in der Lage, eine Familie an einem Wochenende entlang der Küste zu begleiten, ein ausgezeichnetes Segelboot für ein bis zwei Wochen im Sommer oder ein Reiseboot für eine Europatour zu sein. Dennoch kann er auch an Regatten teilnehmen und auf drei Bojen oder auf einer Küstenstrecke glänzen. In der Kiel- und GTE-Version ist das Boot lebhaft, ausgewogen und sehr präzise am Ruder. Es läuft bei allen Kursen und unter allen Wind- und Seebedingungen gut. Für Familien bleibt der Feeling zudem steif in der Takelage.
Das Cockpit ist komfortabel. Die seitlichen Gänge ermöglichen lange Törns ohne Rückenschmerzen. Die Großschotschiene befindet sich am Fuß der Treppe. Der Vorwärtsgang bereitet keine Schwierigkeiten. Die Slup-Takelung mit stark überlappendem Genua ist typisch für die 80er Jahre. Ein Rollreff ist unverzichtbar.
Ein komfortables Segelboot für eine Familie
Der Feeling 920 ist klassisch für seine Zeit eingerichtet. Er bietet Platz für vier Personen auf Kreuzfahrt ohne Probleme. Die beiden Doppelkabinen sind für die damalige Zeit angemessen groß und bieten auch heute noch ein bequemes Bett für ein Paar. Der Salon, recht geräumig, kann zwei weitere Erwachsene für einen Abend oder eine Regatta aufnehmen.
Das Boot ist hell und gut belüftet. Der Verzicht auf Holzverkleidungen ist heute zweifellos ein Pluspunkt.
Das Volumen ist beträchtlich und bietet viel Stauraum für persönliche Gegenstände. Die Verarbeitung war damals deutlich überdurchschnittlich. Und das sieht man auch heute noch. Eigentlich gibt es nicht viel zu beanstanden. Er behält einen guten Marktwert auf dem Gebrauchtmarkt.
Technische Daten Feeling 920
| Merkmal | |
|---|---|
| Rumpflänge | 9,2 m |
| Länge in der Wasserlinie | 7,5 m |
| Breite | 3,22 m |
| Tiefgang | 1,40 oder 1,70 oder 0,95/1,92 m |
| Gewicht | 3.700 kg |
| Ballast | 1.360 kg |
| Luftzug | 15 m |
| Segelfläche | 52 m² |
| Großsegel | 25 m² |
| Genua | 25 m² |
| Spinnaker | 72 m² |
| Kategorie | 2 |
| HN-Gruppe | 17 – 18 |
| Vermessung | 11,4 Tx |
| Motor | 9 PS |
| Material | Polyester |
| Kabinen | 2 |
| Kojen | 6 |
| Stehhöhe | 1,87 m |
| Wassertank | 200 L |
| Kraftstofftank | 40 L |